Der achte Strohskulpturenwettbewerb in Frohnschwand ist eröffnet

Rund 2000 Besucher strömen am ersten Ausstellungstag auf das Gelände in Frohnschwand, um die zwölf Strohskulpturen zu betrachten. Die Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern sorgt für Unterhaltung.

inen gelungenen Start verzeichnete der achte Strohskulpturen-Wettbewerb der Gemeinde am gestrigen Sonntag. Trotz der herbstlich kühlen Temperaturen bevölkerten rund 2000 Zuschauer das Ausstellungsgelände beim Bauernmarkt in Frohnschwand. Sie zeigten sich begeistert von der Kreativität und der künstlerischen Ausführung der zwölf Skulpturen. Musikalisch umrahmt wurde das Großereignis durch die Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern unter der Leitung von Thomas Baumgartner.

 

Bürgermeister Stefan Dorfmeister hieß zahlreiche Gäste, darunter den Schirmherrn der Veranstaltung, Landrat Martin Kistler, die Bundestagsabgeordnete Gabriele Schmidt, Ehrenbürger Werner Rautenberg und Mario Mutter von der Brauerei Rothaus willkommen. Er erinnerte an die Wettbewerbe der vergangenen 14 Jahren und hob in diesem Zusammenhang die Leistungen des früheren Vorsitzenden des Kurvereins, Frank Porten, sowie des zwischenzeitlich verstorbenen Geschäftsführers des Bauernmarkts, Rolf Grundler, besonders hervor.

Dorfmeister dankte den zahlreichen Sponsoren für die Unterstützung und dem SÜDKURIER für die Berichterstattung. Anschließend stellte er die teilnehmenden zwölf Vereine mit deren Skulpturen vor. Ausgestellt werden in diesem Jahr eine „Klopfsäge“ (Zapfwellenverein), ein „Karussell“ (Landfrauen), ein „Braukessel“ (Sportverein), eine „Achterbahn“ (Feuerwehr), ein „Bagger mit Figur“ (Schorebord Krächzer), ein „Katamaran“ (Partnerschaftsverein), die „Euromaus“ (Frauengemeinschaft), eine „Pinguingruppe“ (Tennisclub), „Zirkusclowns“ (Narrenzunft), „Ice Age“ (Landjugend), ein „Toilettenhäuschen“ (Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern) und ein „Schwarzwälder Speckvesper“ (Trachtentanzgruppe).

Der Sprecher der Höchenschwander Vereine, Bernd Vogelbacher, dankte in seinem Grußwort den heimischen Landwirten, die zumeist kostenlos das für die Herstellung der Skulpturen benötigte Stroh zur Verfügung gestellt haben. Er forderte die Besucher dazu auf, sich zahlreich an der Abstimmung für den Publikumspreis zu beteiligen. Nach einem Musikstück der Trachtenkapelle Amrigschwand eröffnete Landrat Martin Kistler die Ausstellung. In seinem Grußwort hob er die touristische Bedeutung des Strohskulpturenwettbewerbes für den gesamten Landkreis hervor. Dieser habe sich in den vergangenen 14 Jahren zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt. Im Zusammenhang mit der Unterstützung des Wettbewerbes durch die Höchenschwander Landwirtschaft mahnte Kistler einen bewussteren Umgang mit den Früchten dieser Erde an und forderte dazu auf, die heimische Landwirtschaft mehr wertzuschätzen.

Bis 25. September können die Besucher der Ausstellung mittels der ausliegenden Stimmkarten ihren Favoriten wählen. Der Sieger wird bei der Prämierung am Samstag, 26. September, um 15 Uhr bekannt gegeben.

 

Aus dem Südkurier vom 06.09.2015

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